Verena Schmidt Völlmecke: "Was ich im Sinn habe". Ein Kommentar

14. August 2018

„Was ich im Sinn habe…“ (zum Kopf)

Bayern ist ein großartiges Land mit einzigartiger Natur, wunderbaren Menschen und gelebten Werte. Diese sind ein guter Kompass im Leben und geben einen Rahmen fürs eigene Handeln. Für mich sind wichtige Werte Solidarität und Gerechtigkeit. Das bedeutet beispielsweise gleichwertige Chancen für Menschen mit Handicaps, für Vereinbarkeit von Familie und Beruf und gute Lebensverhältnisse für jung und alt. Auch bezahlbares Wohnen und ein funktionierender Nahverkehr gehören zur Frage der Chancengerechtigkeit im ländlichen Raum. Damit unsere Region auch in Zukunft für alle so großartig bleibt und sich niemand abgehängt fühlen muss.

„Was ich anpacken will...“ (zu den Armen)

Bezahlbare Wohnungen sind Mangelware. Dabei steht in der Bayrischen Verfassung: „Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung“. In der Realität sieht das anders aus: junge Menschen können daheim nicht ausziehen, älteren Menschen fehlen seniorengerechte Wohnungen, Familien leben beengt und Unternehmen bringen ihre Mitarbeiter nicht mehr unter. So kann das nicht weitergehen! Freistaat und Landkreis müssen dringend investieren und fördern. Dabei geht es aber nicht nur um das Thema Wohnen. Die Straßen sind überfüllt, Radwege fehlen, die Pflege ist unterfinanziert, beim Breitbandausbau hakt es und an Schulen fehlen die Lehrer. Wir sollten unseren Landkreis zukunftsfähig machen und dafür sorgen, dass wir Gutes bewahren, wie z.B. unsere Freibäder. Dafür will ich mich im Landtag stark machen.

„Mein Herz schlägt für…“ (zur Brust)

… für die Zukunft meiner und unser aller Kinder. Wir haben dem Planeten Erde und dieses Bayern nur von der nächsten Generation geborgt. Trotzdem benehmen wir Menschen uns leider oft anders: wir setzen in Umweltfragen das ökologische Gleichgewicht aufs Spiel oder den Frieden zwischen den Völkern und damit unseren Fortbestand. Trump, Orban, Erdogan oder Putin sind mahnende Beispiele. Ich bin oft mit unserem Hund am Taubenberg unterwegs und habe dort gelernt: der größte Baum ist der, der am besten mit allen anderen Bäumen in Koexistenz lebt. Von dieser Kooperation können wir Menschen nur lernen. Ein friedliches und faires Europa ist für mich eine Grundvoraussetzung dafür. Das sind wir unseren Kindern schuldig!

„An die Nieren geht mir…“ (zum Bauch)

...Ungerechtigkeit. Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt. Da kann es doch nicht sein, dass wir über Kinderarmut sprechen oder Rentner nach 40 Jahren harter Arbeit zur Tafel gehen müssen. Verteilungsgerechtigkeit ist mehr als nur ein Wort, sondern muss im Alltag gelebt werden! Anstrengungen sollen sich lohnen, ohne Frage. Wer als Unternehmer etwas leistet, soll natürlich gut verdienen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bitte ebenfalls, denn dann stimmt auch die Rente. Wenn 45 Deutschen so viel gehört, wie der Hälfte der deutschen Bevölkerung läuft etwas falsch. Dank an der Stelle allen Ehrenamtlichen, die viele wichtige Aufgaben im Landkreis übernehmen. Als Vereinsvorsitzende weiß ich, wieviel Arbeit dahinter steckt und welchen Wert das Ehrenamt hat für uns alle hat.

„Beweglichkeit in der Politik…“ (zu den Beinen)

… ist eine Grundvoraussetzung. Politik ist oft ein Kompromiss zwischen verschieden Ansichten. Es braucht Flexibilität um sich in der Sache zu nähern. An den entscheidenden Punkten heißt es dennoch: standhaft bleiben. Schließlich ist Politik ein Dienst für die Wählerinnen und Wähler dieser Region. Ich halte mich da sinngemäß an Willy Brandt: „Jede Zeit will eigene Antworten und man muss auf ihrer Höhe sein, wenn man Gutes bewirken will.“ Unsere Zeit stellt vieles in Frage: die Digitalisierung bewegt uns und bringt Veränderungen. Deshalb ist es mir wichtig, im Dialog zu sein, zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu finden. Diese müssen im Sinne von uns Menschen und eben auch auf der Höhe der Zeit sein. Beweglichkeit in der Politik sollte daher im Kopf beginnen.

„Mein weiterer Weg führt mich…“ (zu den Füßen)

…am 15. Oktober dann mit Ihrer Unterstützung in den bayrischen Landtag. In der Politik gilt, wie im Leben: wer etwas ändern will muss anpacken. Mein Ziel ist es, für unsere Region gute und passende politische Lösungen nach Hause zu bringen und Verantwortung zu übernehmen. Im Landtag sind nur unter 30% der Abgeordneten Frauen. Das sollten wir gemeinsam ändern, denn wir brauchen mehr junge und weibliche Stimmen im Parlament. Davon möchte ich eine engagierte Stimme für unsere Region im bayrischen Landtag sein und hoffe auf für Ihre Unterstützung und sagte schon mal „Danke schön.“

Teilen